brandt+simon architekten

Architekten aus Berlin gegründet 2000

Telefon Nur für registrierte Nutzer
E-Mail Nur für registrierte Nutzer
Internetseite Nur für registrierte Nutzer
  Nachricht schreiben

Im Jahr 2000 von Ralph Brandt und Martin Simon gegründetes Architekturbüro in Berlin.

Wir scheuen weder den ungewöhnlichen Weg, noch die gute pragmatische Lösung.

Unsere Position zur baulichen Gestaltung folgt dabei keinem festen stilistischen Formenvokabular sondern gründet auf der fortlaufenden Beobachtung und Evaluierung der gebauten Umwelt und der eigenen Arbeit.

Die Ideen, Wünsche und Erfordernisse des Bauherrn sind die Grundlage für das gemeinsame Projekt. Das vorgegebene Budget, der Zeitrahmen und die Realisierbarkeit sind integraler Bestandteil unserer Entwurfsvorschläge.

Unsere Planungen werden grundsätzlich unter den Gesichtspunkten von Energieverbrauch und Nachhaltigkeit optimiert. Ein routinierter Umgang sowohl mit den beteiligten Ämtern als auch mit dem Handwerker auf der Baustelle ermöglicht auch die Durchsetzung unkonventioneller Lösungen.

Bestehender Bausubstanz begegnen wir mit der Neugierde, die das besondere Detail, die qualitätvolle Materialität sucht oder auch eine Abweichung vom Bekannten würdigt. Zunächst hinderlich Erscheinendes bekommt die Chance für einen großen Auftritt.

Leistungsbereiche

  • Arbeitet in:
  • Architekturleistungen,
  • Ingenieurleistungen.
  • Architektur Hochbau (1/3)

    • Gebäude
  • Baubiologe (Schadensbewertung) (1/3)

    • Gutachten
  • Bauphysik / Wärmeschutz / Energieberatung (2/7)

    • Entwurf und Bemessung nach der Wärmeschutzverordnung
    • Ermitteln der wirtschaftlich optimalen Wärmedämm-Maßnahmen

Firmendaten

Jahresumsatz Nur für registrierte Nutzer
Umfang Auftragsvolumen Nur für registrierte Nutzer
Gründungsjahr 2000
Anzahl Mitarbeiter Nur für registrierte Nutzer
Leistungsphasen
1. Grundlagenermittlung
2. Vorplanung
3. Entwurfsplanung
4. Genehmigungsplanung
5. Ausführungsplanung
6. Vorbereitung der Vergabe
7. Mitwirkung bei der Vergabe
8. Objektüberwachung (Bauüberwachung oder Bauoberleitung)
9. Objektbetreuung und Dokumentation
Leistungsbild
1. Neubauten/Neuanlagen
2. Wiederaufbauten
3. Erweiterungsbauten
4. Umbauten
5. Modernisierungen
6. Instandhaltungen und Instandsetzungen
Mitgliedschaften
  • Architektenkammer (Innung)
Datenaustauschformate GAEB 90, 2000 via Email, Fax weitere Informationen
Bau-Objekt-Erfahrung Ausstellungsgebäude, Bildungszentren, Akademien, Büro- und Verwaltungsgebäude, Ein- und Zweifamilienhäuser, Großküchen, Kantinen, Mensen, Grundschulen, Kindertagesstätten, Schulen, Gymnasien, Sporthallen, Turnhallen, Wohnungsbauten

Referenzen/Bauprojekte

Projekt kleinOud
Bausegment Ein- und Zweifamilienhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Eine sehr kleine 30er Jahre Doppelhaushälfte auf einem schmalen und tiefen Grundstück wurde um einen geräumigen Anbau erweitert und räumlich und funktional zum Garten ausgerichtet und geöffnet. Um den typischen Remisencharakter zu vermeiden wurde der großzügig proportionierte neue Wohnraum mit gleicher Grundfläche wie das Bestandshaus in den Garten gestellt. Zwischen den beiden Gebäudeteilen wurde die neue offene Wohnküche - das funktionale Zentrum des Hauses - eingefügt. Die räumliche Differenzierung überspielt den einseitig ausgerichteten und gestreckten Charakter des Gesamtensembles und ermöglicht innen und außen moderate Weglängen.

Der mit Zellulose hochgedämmte Holzrahmenbau konnte witterungsunabhängig in kurzer Bauzeit errichtet werden. Geringer Energieverbrauch und raumluftneutrale Baustoffe sind zeitgemäßer Standard. Große Dachüberstände schützen konstruktiv Fenster und leicht zu wartende mineralisch beschichtete Fassade aus einfacher Holzschalung. Das grafisch wirkende Verlegemuster kommt ohne schadensträchtige offene Hirnholzanschnitte aus. Die Blindfugen kompensieren das Schwund- und Dehnungsverhalten des Holzes. Gründung, Fassade und Dach weichen der alten Birke aus.
Bauherr privat
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2016
Projekt konus
Bausegment Wohnhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Das Bauvorhaben liegt im Ortsteil Weißensee des Stadtbezirks Pankow im Nord-Osten Berlins in einem städtebaulichen Erhaltungsgebiet.
Der Dachboden des dreigeschossigen Wohngebäudes, einem Mauerwerksbau mit Stuckfassaden, erbaut im 19.Jahrhundert, sollte zu einer Wohneinheit ausgebaut werden.

Neben der fehlenden lichten Höhe war der Ausbau des Dachraumes innerhalb der der bestehenden Dachkonstruktion auch aus statischen und bauphysikalischen Gründen nicht möglich.

Der alte, auf Drempeln aufliegende, Dachstuhl wurde vollständig abgetragen und in Form eines Satteldachs neu errichtet. Der Mittelfirst des neuen Dachstuhls konnte bis auf die Höhe des höchsten Nachbarn angehoben werden. Die montierte Firstpfette aus Stahl spannt über die gesamte Hausbreite und trägt Sparren und Dach. Der neue Dachraum kann dadurch komplett von tragenden Stützen oder Wänden freigehalten werden.
Eine Reihe großzügiger Dachflächenfensteranlagen, die sich an der bestehenden Fensterordnung des Gebäudes orientieren und die Fassadenachsen aufnehmen, wurde straßenseitig geplant.
Auf der Dachseite zum Hof wurde im Firstbereich eine Reihe kleiner fernbedienbarer Dachflächenfenster für die Belichtung und Belüftung der Raumtiefe und insbesondere der innenliegenden Sanitärbereiche vorgesehen.
Die Hofseite des Daches konnte an zwei Stellen großflächig für Terrassen eingeschnitten werden. Zwei Schleppdachgauben ermöglichen Kopffreiheit für die Begehbarkeit der Terrassen.

Der gesamte Dachraum sollte von Brandwand zu Brandwand und von Drempel zu Drempel erlebbar sein. Erforderliche Wände und Einbauten wurden leicht und durchbrochen, sichtbar eingestellt und erscheinen mitunter kulissenhaft. Keine der Innenwände wurde tragend ausgebildet.

Eine Reihe von nicht fluchtenden Oberlichtern und Türöffnungen wurde bewusst mit unterschiedlich profilierten historischen Bauelementen ausgestattet. Ein Teil des alten Treppengeländers fand ebenso Wiederverwendung wie der Großteil der alten Holzstufen. Das durchaus auch vom Bauherren gewünschte Sammelsurium wurde durch eine hellen Anstrich egalisiert.

Der dunkle Dielenfußboden aus Räuchereiche bildet den kräftigen und auch farblich warmen Kontrast zu den ansonsten vollkommen weißen Räumen.
Bauherr privat
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2016
Projekt deckweiß
Bausegment Wohnhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Ein ca. 1905 erbautes Mietshaus im Bötzow-Viertel wurde umfassend umgebaut, modernisiert und instandgesetzt. Das Berliner Dach wurde durch einen Neubau ersetzt, in dem großzügige Grundrisse und eine energieeffiziente Bauweise realisiert wurden. Dabei sind bauzeitliche Details im neu zu Gestaltenden weitergedacht worden. Aufzugseinbau, Balkonanbauten, bereichsweise Wärmedämmung, umfangreiche Hofgestaltungen u.a. bringen zeitgenössischen Komfort und Charakter in die gründerzeitliche Bausubstanz.
Bauherr ReWeReStie GbR
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2013
Projekt ilsensteinweg
Bausegment Ein- und Zweifamilienhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Die obere Wohnung eines Zweifamilienhauses in Berlin Schlachtensee sollte umgebaut und instandgesetzt werden.

Zukünftig als Pastorenwohnung der Kirchengemeinde Schlachtensee genutzt erstreckt sich die Wohnung über das erste Obergeschoss und das, bis dahin nur über ein außerhalb der Wohnung bestehendes Treppenhaus zugängliche, Dachgeschoss einer Doppelhaushälfte.
Eine direkte, innerhalb der Wohnung liegende Verbindung der beiden Geschosse sollte entstehen. Umgesetzt wurde diese durch eine neue, parallel zum vorhanden Treppenhaus verlaufende Treppe, die in der Küche beginnt und im Flur des Dachgeschosses endet. Zusätzlich zu ihrer verbindenden Funktion dient die Treppe als Küchenrückwand und Möbel.
Um zudem einen großzügigen Wohnbereich zu schaffen, wurde die Wand zwischen Küche und Esszimmer abgebrochen.

Im Rahmen der Modernisierungsmaßnahme wurden ergänzend zwei Bodenräume im Dachgeschoss ausgebaut und gemäß den Anforderungen der EnEV 2009 gedämmt.
Bauherr privat
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2010
Projekt schuppen
Bausegment Ein- und Zweifamilienhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Die untypische Ziegelfassade macht das Haus zu einem auffälligen neuen Mitglied des städtischen Kontextes. Gleichwohl wird durch die Lage in der zweiten Reihe der flüchtige Passant das Gebäude in Zukunft hinter den Bäumen nicht bemerken.
 Durch die große Anzahl der verwendeten Biberschwanzziegel und die gewählten Farben ergibt sich ein Wechselspiel zwischen dem sehr traditionellen Baustoff mit seiner im Detail handwerklichen Qualität und dem digitalen, an Pixel erinnernden Erscheinungsbild der gesamten Fassade. Der Farbverlauf ist als sich wiederholendes Muster vollständig durchgeplant und verarbeitet sowohl die frühere gärtnerische Nutzung des Grundstücks, als auch den Bauherrenwunsch nach einem Gartenhaus. Mit der Fassade aus Dachziegeln wurde eine massive und dauerhafte Lösung gefunden, die neben den umfangreichen Gestaltungsmöglichkeiten gleichzeitig ein bautechnisch optimales Kleid für die dahinterliegende leichte Holzständerkonstruktion bietet. Die mit Zellulose hoch gedämmte Konstruktion und die Nutzung von Solarthermie zur Warmwasserbereitung und Heizungsunterstützung komplettieren den "grünen" Gedanken des Hauses.
Bauherr privat
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2009
Projekt mustern
Bausegment Wohnhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Einst als Arbeiterschließfach verspottet, sind die Wohnhochhäuser
in Plattenbauweise Jahrzehnte nach der Errichtung, trotz oder wegen ihrer brutalen Neutralität, offen für individuelle Einträge. Urbanes Leben findet gern hoch über der Stadt ein zu Hause. In den gestapelten Boxen werden Wände eingerissen und neue Öffnungen geschnitten. Die konstruktiven Notwendigkeiten des industriellen Bauens bleiben sichtbar. Die effektiven, engen Grundrisse erfahren ein Update.
Die Zukunft der Platte pendelt zwischen Vergolden oder Abbruch.
Der Standort entscheidet.
Der Kampf der Mustertapete gegen den Schuhkarton wird wieder aufgenommen. Dieses Mal ohne Gram. Die Uniform erhält ein leuchtendes Futter. Das Schnittmuster hat die Komplexität einer Faltplatte. Das Falzbein zieht das neue Innenkleid problemlos um die Ecken der zusammengestellten Großtafeln. Hinter den neuen starken Mustern treten die Raumkanten in den Hintergrund.
Wider die Gleichmacherei der weißen Raufaser! Die Wiederholung, als Prinzip des Hauses gewusst und erschöpfend kritisiert, entfaltet
im Tapetenmuster ihre Kraft. Genormte Bauelemente verschwinden ebenso hinter der Bekleidung wie die wandgleichen Schranktüren. Urbanauten haben keine Möbel. Das grafische Endlosband der Tapeten und Fliesen als Kommentar der Begrenztheit der Räume.
Die wertvoll ausgelegten Schachteln haben über große Fenster Einblick in die Stadt. Die Begrenztheit ist ausweichlich.
Der Boden fließt durch die Räume und verbindet fugenlos und steinern in den Farben des Betons, der wie kein anderes Material Bauweise
und Bauzeit versinnbildlicht.
Bauherr privat
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2006
Projekt lichten
Bausegment Wohnhäuser
Adresse Berlin
Beschreibung Ein Dachboden im Graefekiez in Berlin-Kreuzberg mit allen ortsüblichen altbautypischen Eigenschaften: sehr niedrige Raumhöhe, eine ehemalige Waschküche, ein teilweise verschwammtes Pfettendach auf einem Stützenwald, spärliche Öffnungen zur Hof- und Straßenseite. Die Straßenfassade mit diversen kleinen, verschiedenförmigen Fenstern denkmalgeschützt.
Der Auftrag: großzügiges zeitgemäßes Wohnen.
Zustand und statische Möglichkeiten der vorhandenen Konstruktion ließen keinen Ausbau mit wünschenswertem Ergebnis zu.
Der Dachboden wurde entkernt, Dachkonstruktion und hofseitige Fassade vollständig abgebrochen.
Das neue Sparrendach ist stützenfrei auf den verbliebenen Außenwänden, einer neuen hochdämmenden massiven Wand zum Hof und einer ebenfalls neuen massiven Innenwand errichtet worden.
Die neu aufgemauerte tragende Innenwand teilt den verfügbaren Raum. Der nach Süden liegende ausgedehnte Wohnbereich bezieht sich durch die ausladende Verglasung über Sicht- und Lichtbeziehung auf den Außenraum. Die über Eck geführte Fensteranlage rahmt einen diagonalen Ausblick in den geräumigen Hofraum, der über den großzügigen abgehängten Balkon in luftiger Höhe betreten werden kann.
Die denkmalgeschütze Strassenfassade mit ihrer Fenstersammlung wurde zum Impulsgeber für die Gestaltung der gesamten Wohnung. Die Unregelmäßigkeit von Fensteröffnungen in allen Außenbauteilen wurde auf der Basis der funktionalen Anforderungen zum Prinzip.
Die Stärke der Außenwände lässt die kleinen Fenster mehr als Lichtlöcher erscheinen, denn als Fenster mit Ausblick. Diese Wirkung lag auch der Gestaltung der verschiedenen neuen Oberlichter im Dach zu Grunde. Der introvertierte straßenseitige Bereich (Schlafen und Arbeiten) ist dadurch in ein vielfältiges indirektes Licht getaucht.
Bauherr privat
Architekt brandt+simon architekten
Status Fertigstellung
Jahr der Fertigstellung 2005

Impressum / Kontakt

Firmenname brandt+simon architekten
Adresse Nur für registrierte Nutzer
Filiale Nur für registrierte Nutzer
Aktionsradius Nur für registrierte Nutzer
Ansprechpartner Nur für registrierte Nutzer

Contact Us